Herausforderungen und Trends

Geschäftsprozess-Standardisierung

Ein Schlüssel für ein effizientes Produktionsmanagement liegt in der Standardisierung von Kernprozessen, die in der Regel durch sogenannte Best Practices zu schlankeren Prozessstrukturen führen. Bei der Einführung von Microsoft Dynamics werden die Prozesse der Standardsoftware mit den Geschäftsprozessen des Kunden abgeglichen. Dabei werden möglichst die Standardprozesse übernommen, um die Releasefähigkeit der Lösung zu sichern. Der Vorteil der Nutzung der Standardsoftware und den Best Practices ist die hohe Prozesssicherheit, die bei der Einführung einer neuen Software immer ein wichtiger Aspekt ist. Die Abläufe im Unternehmen passen sich dabei idealerweise der Software an und nicht umgekehrt.

Geschäftsprozess-Standardisierung

In einer zweiten Projektphase wird die Software dann kundenbezogen konfiguriert und bei Bedarf um notwendige Applikationen ergänzt. Jede zusätzliche Anpassung kann jedoch erneuten Aufwand bedeuten, wenn eine neue Softwareversion eingespielt wird. Ob On-Premise- oder Cloud-Version ist dabei unerheblich. Unsere Empfehlung: Mittelständische Unternehmen sollten deshalb immer nahe am Software-Standard bleiben. Bei Microsoft Dynamics und Prodware als IT-Partner haben Unternehmen nicht nur die Wahl zwischen den verschiedenen Softwarepaketen mit unterschiedlichen Ausprägungen (je nach Struktur und Internationalität des Unternehmens sowie der vorherrschenden Art der Fertigung) sondern auch mit einer Vielzahl branchenspezifischen Ausprägungen.

Geschäftsprozess-Standardisierung

Prodware unterstützt die Einzel-, Serien-, Varianten-, Projekt- und Prozessfertiger dabei, ihre Prozesse und Organisationen zu standardisieren, um die Wertschöpfungskette zu optimieren und jederzeit einen transparenten Überblick über das Betriebsgeschehen und jeden einzelnen Auftragsdurchlauf zu haben. Nur mit abgestimmten Prozessen lässt sich diese Durchlaufzeit minimieren. Ein entscheidender Faktor ist auch das Time-to-Market. Auch die Entwicklungszeiten bis zur Fertigung eines ersten Prototyps lassen sich bei einem hohen Standardisierungsniveau kurz halten. Die enge Verzahnung von Microsoft Dynamics mit CAD-/CAM-Systemen ist dafür von Vorteil.

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    Internet of Things
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    Lean Manufacturing
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    Big Data
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    Supply Chain Management
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    Collaboration
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    Produktivität
Internet of Things

Das Internet of Things (Internet der Dinge) ist das neues Schlagwort der IT-Branche: Es steht für die intelligente, vernetzte Infrastruktur von verschiedenen Systemen und Geräten. Jede Komponente agiert darin wie ein intelligenter Schaltkreis, der selbst entscheidet, wenn er etwas braucht: eine Maschine zum Beispiel neue Halbware für die Verarbeitung oder auch Service oder Ersatzteile. In Produktionsunternehmen steht dafür auch der Begriff Industrie 4.0. Die Intelligenz wird dabei dezentral auf die einzelnen Komponenten verteilt. Maschinen melden nicht nur Daten an ein globales ERP-System zurück sondern regeln sich von selbst.

 

Die betriebswirtschaftliche Ziele haben sich nicht verändert: optimale Produktionsauslastung, geringe Ausfallzeiten und kürzeste Durchlaufzeiten. Andere intelligente Systeme (wie Lager- und Transportsysteme) unterstützen nun diese Ziele, indem sie via ERP-System oder untereinander (Maschine zu Maschine) miteinander kommunizieren. Der Prozess läuft vollkommen automatisiert ab und bedarf nur bei Unregelmäßigkeiten des Eingreifens eines Produktionsplaners.

Lean Manufacturing

Ein flexibles ERP-System stellt sich auf die Anforderungen von modernen Produktionsunternehmen ein. Es bietet vielfältige Planungs- und Steuerungsszenarien für die Einzel-, Projekt-, Serien- oder Variantenfertigung mit Ressourcenplanung von Material, Kapazität und Arbeit. Aber noch wichtiger ist es, diese Unternehmen in ihrem Bestreben nach einem Lean Manufacturing zu unterstützen, denn schlanke Prozesse reduzieren die Durchlaufzeit und erhöhen die Chancen, agiler im Wettbewerb zu sein.

 

Mit Lean Manufacturing verbinden sich Begriffe wie flache, intelligente Organisation, Prozessorientierung, Qualitätsmanagement, kontinuierlicher Verbesserungsprozess, Synchronisation von Abläufen in der gesamten Wertschöpfungskette (bis zu den Lieferanten und Kunden) sowie Just-in-Time und Kanban-Steuerungen. Doch auch die Kombination der verschiedenen Aufträge stellt eine anspruchsvolle Aufgabe dar. Wenn Losgrößen immer kleiner werden, steigen die Rüstkosten. Ein ERP-System kann hier den richtigen Mix finden und in Lean Cost Strategie Vor- und Hauptfertigung bzw. auftragsbezogene Endmontage miteinander kombinieren.

Big data

Unternehmen werden zukünftig über deutlich mehr Daten und Informationen verfügen. Durch Big Data steht dem Unternehmen eine Datenfülle über Märkte, Geschäftspartner und Entwicklungen zur Verfügung, wie sie bislang kaum vorstellbar war. Auch die Menge unternehmenseigener Daten wird durch die Nutzung von Big Data enorm wachsen. Vor noch nicht allzu langer Zeit wurden die Produktionsdaten in einem Betrieb nur einmal täglich erhoben und von der Dispositionsabteilung am nächsten Tag bearbeitet.

 

Dis Änderungen in den Produktionsprozess einfließen konnten, vergingen weitere Tage. Mittlerweile ist es durch die Vernetzung der einzelnen Komponenten (Industrie 4.0) nicht nur möglich sondern auch erforderlich, Daten ständig auf der Produktionsebene zu erfassen und zu melden, grafische Auswertungen zu erstellen und bei Plan-Abweichungen sofort zu reagieren.

 

Die Datenflut, die hierbei entsteht, muss genau kanalisiert werden, um ein Echtzeit-Monitoring zu erreichen. Business Intelligence Tools helfen dabei, die Daten den entsprechenden Key Performance Indikatoren (Scorecards) zuzuordnen und diese den berechtigten Mitarbeitern und der Geschäftsleitung – auch in Kombination mit Benchmarkwerten der Branche oder vergleichbarer Unternehmen - aufbereitet zur Verfügung zu stellen. Big Data schafft bisher nicht gekannte Einblicke ins Unternehmen. Das Wichtigste ist jedoch, die Datenfülle so zu verarbeiten, dass daraus echte Geschäftsvorteile erzielt werden können.

Supply Chain Management

Die Synchronisation der gesamten Wertschöpfungskette ist eine wichtige Aufgabe, die nicht an den Unternehmensgrenzen endet. Produktionsunternehmen sind häufig Zulieferer für andere Unternehmen, auch innerhalb eines Firmenverbundes, und haben häufig selbst Zulieferer in mehreren Stufen. Das zeigt die gesamte Komplexität unternehmensübergreifender Geschäftsprozesse. Durch Vernetzung der Beschaffungs-, Verkaufs- und Produktionspläne lassen sich diese zu Lieferketten zusammenfügen und bezüglich der Liefermengen und Termine genau abstimmen.

 

Auch externe Transportunternehmen werden dann noch eingebunden, um die Teile genau im richtigen Moment an den richtigen Ort zu bringen, immer häufiger just-in-time. So spart der Abnehmer teure Lagerkosten. Bei einem Kanban-Prinzip werden diese Liefermengen vom Lieferanten mit einer Pull-Order abgefordert. Je besser die einzelnen Player in der Kette zusammenarbeiten und je automatisierter die Meldungen verschickt werden, beispielsweise durch Edifact, desto kostengünstiger kann es für alle Beteiligten werden. Die entsprechenden Risikopuffer dürfen dabei aber nicht außer Acht gelassen werden, sonst steht irgendwann die Produktion.

Produktivität

Hohe Produktivität von Maschinen und Anlagen ist das primäre Ziel von Fertigungsunternehmen. Doch Produktivität ist nicht nur am Ausstoß einer Anlage abzulesen. Das ist ein theoretischer Wert. Vielmehr wird eine hohe Produktivität erreicht, wenn alle fertigungsrelevanten Prozesse synchronisiert werden und der Material-, Arbeits- und Wertefluss optimiert erfolgt. Microsoft Dynamics liefert dafür die Basis. Die Material-, Kapazitäts- und Ressourcenplanung erfolgt Unternehmensübergreifend, innerhalb eines Firmenverbunds oder auch in enger Verzahnung und permanenter Abstimmung mit Kunden, Partnern und Lieferanten.

 

Ein reibungsloser Workflow mit kurzen Durchlaufzeiten und einer geringen Ausschussquote ist genauso wichtig. Für die Produktivität ist auch entscheidend, wie flexibel und schnell ein Unternehmen auf Marktveränderungen reagieren kann wie auch auf die Wünsche ihrer Großabnehmer. Je weniger Umrüstzeiten erforderlich sind, desto größer ist die Produktionsmenge. Eine vorausschauende Disposition, die den Hauptproduktionsplan immer wieder flexibel anpasst, trägt auch dazu bei.

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